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Neues aus der Welt der eBook Reader


„Wir verkaufen seit Jahren E-Books,
ohne Erfolg“ – sagte Amazon Mitgründer Jef Bezos vor einiger Zeit.
Das war allerdings noch bevor es den Amzon eBook Reader Kindle gab.
In den USA mauserte sich das Gerät mit knapp einer halben Millionen
Verkäufer bereits zum Kassenschlager, in Deutschland wartet man
jedoch noch vergeblich auf den Kindle. Statt dessen war Sony
schneller und brachte Anfang März 09 den PRS 505 auf den Markt.
Leider handelt es sich dabei bereits um eine veralterte Version, denn
in den USA gibt es bereits das Nachfolgemodell PRS 700, dass unter
anderem über einen Touchscreen und eine Hintergrundbeleuchtung
verfügt. Ob die Branchenriesen tatsächlich die besten Lösungen
präsentieren ist derzeit noch offen. Beim Kindle setzt man ganz auf
online-Aktivität und natürlich auf das Mutterschiff Amazon. Eine
kostenlose, drahtlose Dauerverbindung zu Amazon ist beim Kindle
bereits fest integriert, so dass man jederzeit und von überall her
auf das Amazon eBook Sortiment zugreifen kann. Der Sony Reader ist
hingegen noch fest in der offline Welt verortet. Ebooks werden hier
per USB-Kabel überspielt. Dafür ist Sony Vorfeld Kooperationen mit
den größten Buchketten wie Thalia oder Meyersche eingegangen, so
dass es auch hier nicht an Futter für den Reader fehlen wird. Eine
interessante Alternative kommt direkt aus Deutschland: Die Berliner
Firma Wizpac setzt bei ihrem eBook Reader „Txtr“ auf das Open
Source Prinzip. Der Reader basiert auf dem offenen Betriebssystem
Linux und soll Schnittstellen für externe Entwickler und Communities
bereit halten. Während Kindle und PRS auf hauseigene probietäre
Formate setzt, hält der Txtr natürlich mit Unterstützung offener
Formate dagegen.

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